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Frühling 2021 – Milch­zähne: große Auf­gaben für kleine Zähne

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Frühling 2021 – Milch­zähne: große Auf­gaben für kleine Zähne

Warum heißen Milchzähne eigentlich Milchzähne? Wahrscheinlich ist die Bezeichnung auf die helle, fast weiße Farbe zurückzuführen. Eine andere Erklärung ist, dass die ersten Milchzähne dann kommen, wenn die Säuglinge noch Milch trinken. Auch wenn die Herkunft des Begriffs vielleicht nicht eindeutig geklärt werden kann, so steht doch eines fest: Milchzähne sind wichtig!

Aufgaben der Milchzähne

Die ersten Zähnchen haben viele bedeutende Aufgaben zu erfüllen: Sie dienen nicht nur der Nahrungsaufnahme und Sprachentwicklung, sondern sind auch Wegbereiter und Platzhalter für die späteren, bleibenden Zähne. Gehen sie jedoch zu früh verloren (z. B. aufgrund eines Unfalls oder einer Karies), können benachbarte Zähne in die Lücke „kippen“. Die bleibenden Zähne, die eigentlich für diese Stelle vorgesehen sind, haben dann nicht genügend Platz und wachsen schief heraus. Die Folge: Es entstehen Engstände oder andere Fehlstellungen, die nur mit einer kieferorthopädischen Behandlung korrigiert werden können. Mit sogenannten Lückenhaltern kann dem jedoch entgegengewirkt werden. Sie werden eingesetzt, um den Platz solange freizuhalten, bis die bleibenden Zähne optimal herauswachsen können.

Tipps zur Kinderzahnpflege:

  • Am besten gewöhnen Sie Ihr Kind an die Zahnpflege, sobald sich die die ersten Milchzähne zeigen. Verwenden Sie zunächst ein weiches Bürstchen oder ein Wattestäbchen. Ab ca. zwei Jahren können Sie eine Kinderzahnbürste und etwas Kinderzahnpasta benutzen.
  • Ungefähr im Kindergartenalter sollte die Kieferentwicklung und Zahnstellung kieferorthopädisch überprüft werden. Durch eine frühe Behandlung beim Kieferorthopäden können spätere Therapien oftmals verkürzt oder sogar ganz vermieden werden.
  • Sobald Ihr Kind geschickt genug ist, kann es seine Zähne selbst pflegen. Bis zum Grundschulalter sollten Sie dies allerdings kontrollieren und gegebenenfalls nachputzen.

Tipps zur zahngesunden Ernährung:

  • Süßes ist als Risikofaktor für Karies längst bekannt. Aber wussten Sie auch, dass neben zuckerhaltigen Getränken auch Obstsäfte den Zahnschmelz angreifen? Schuld daran ist der Säuregehalt, darum sollten auch Säfte nur gelegentlich getrunken werden. Um den Durst zu löschen, eigenen sich Wasser und ungesüßte Tees.
  • Bitte lassen Sie Ihr Kind nicht ständig am (Wasser-)Fläschchen „nuckeln“: Werden die Zähne permanent umspült, kann der Speichel seine mineralisierende Wirkung nicht entfalten. Zudem werden durch das „Nuckeln“ Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer begünstigt.
  • Ein völliger Verzicht auf Süßes ist nicht erforderlich. Entscheidend für die Zahngesundheit ist weniger die Menge als die Häufigkeit des Konsums. Eine größere Menge Süßigkeiten auf einmal zu essen ist besser, als immer wieder zwischendurch nur wenig zu naschen – denn so erhalten die Kariesbakterien ständig neue Nahrung.

Haben Sie Fragen zu den Milchzähnen Ihres Kindes? Wir beantworten sie gern.

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